Tragisches Unglück

Am Passauer Hauptbahnhof ist am Sonntagmorgen ein Mann ums Leben gekommen, als er versuchte auf einen vorbeifahrenden Zug zu springen. Bei dem tödlich Verunglückten handelt es sich laut der Polizei um einen 30-jährigen, abgelehnten somalischen Asylbewerber. Unmittelbar vor dem Geschehnis hatte sich der Somalier auf einem der Bahnsteige an eine Streife der Bundespolizei gewandt und um Hilfe gebeten.
Laut Stefan Gaisbauer kann derzeit noch keine Aussage darüber getroffen werden, ob es sich bei dem Vorfall um eine spontanten Suizidversuch oder um einen tragischen Unfall handelt. Da der Somalier zuvor zwei Gepäckstücke abgestellt hatte, wurde der Bahnhof aufgrund der unklaren Sicherheitslage gesperrt und Sprengstoffexperten angefordert. In den Gepäckstücken befanden sich jedoch lediglich Bekleidungs- und Schriftstücke des Verunglückten. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau hat die weiteren Ermittlungen übernommen.