Platzprobleme

Das Grundstück, auf dem die neue Justizvollzugsanstalt Passau entstehen soll, erweist sich bereits vor Baubeginn als zu klein. Auf dem rund 60.000 Quadratmeter großen Areal an der Königschaldinger Straße wurde eine sogenannte „Kombi-Anstalt“ mit 450 Plätzen für Strafvollzug und Abschiebungshaft geplant. Das teilte Norbert Sterl, Leitender Baudirektor am Staatlichen Bauamt Passau, auf TRP1-Nachfrage mit. Aufgrund des größeren Flächenbedarfs für die beiden voneinander unabhängigen Haftbereiche ist der außerhalb der JVA noch zur Verfügung stehende Platz knapp. Der Bedarf von 180 Stellplätzen für die Bediensteten und Besucher lasse sich dort auf ebener Erde nicht realisieren. Das habe sich laut Norbert Sterl allerdings erst im Lauf der detaillierteren Planungen herausgestellt.
Derzeit werden Parklmöglichkeiten auf umliegenden Flächen ebenso untersucht wie Parkdeck- oder Tiefgaragenlösungen.